was vorher geschah...

was vorher geschah...

Wie und wann genau 

alles begann, ist schwer zu sagen. Die Idee, als Verleger aufzutreten, entwickelte sich aus dem Wunsch, künstlerisch wertvolles Material in möglichst guter Qualität zu Papier zu bringen, seien es eigene Kreationen oder diejenigen Dritter. Das Interesse am Drucken selbst war schon lange vorhanden. Weniger der Druck mit modernem Gerät als in den traditionellen Hoch- und Tiefdrucktechniken, zum Beispiel Buchdruck, Holzdruck oder Kupferdruck.

Dort angefangen beschäftigt man sich zwangsläufig mit der Entwicklung des Druckens und lernt die Fortschritte und Möglichkeiten kennen, die über die Jahre und Jahrhunderte in diesen Bereich Einzug gehalten haben. Gleichzeitig wird es aber immer schwieriger, die komplexen, softwaregestützten Vorgänge als jemand, der kein ausgebildeter Drucker ist, zu verstehen. Dennoch ist es reizvoll, diese Möglichkeiten kennenzulernen und sich das nötige Know-How zu erarbeiten, um sie sich zu Nutze zu machen.

Nicht viele Druckereien holen aus ihrem Gerät das heraus, was eigentlich möglich wäre. Teils aus Kostengründen, teils einfach deswegen, weil es eben schon immer auch anders ging. Aber hat man erst einmal eine gefunden, macht es Spaß, den Rahmen des Machbaren auszuloten und die Ergebnisse letztendlich auch zu präsentieren.

Ein Tipp: gehen Sie einmal in eine Kunstgalerie und halten Sie nach den dort oft angebotenen, hochwertigen Kunstdrucken Ausschau. Diese wurden in aller Regel nach dem aktuellen state-of-the-art gedruckt. Sie werden sofort den Unterschied zu den günstigen Varianten erkennen, die Sie in den großen Möbelhäusern finden…

 

- Joachim Engl